Pflaster-verlege-Tipps

Pflasterverlegebeispiele

Mit den Schierer Profi-Tipps
wird das Pflasterverlegen zum Kinderspiel.

Vorab: Pflasterauswahl

Die Auswahl ist riesengroß und die Entscheidung sowohl Geschmacks- als auch Preisfrage. Geringfügige farbliche Abweichungen und leichte Strukturunterschiede an der Oberfläche der Steine, vor allem zwischen den verschiedenen Steinformaten, sind technisch unvermeidbar und sorgen für einen natürlichen Look des fertigen Pflasters. Es gibt sogar Steine mit sand- oder wassergestrahlten Oberflächen: Hier sind die Strukturunterschiede beabsichtigt und unterstreichen die natürliche Wirkung des Belages.

Profi-Tipp: Vereinzelte Pflastersteine in einem anderen Farbton können das Verlegemuster auflockern.


Erster Arbeitsschritt: Unterbau

Damit sich später nichts lockert, muss man unbedingt auf einen ebenen Untergrund achten. Vor dem Aufbringen der Tragschicht (z. B. Mineralbeton, Schotter, Kiessand) muss zunächst die Erde abgetragen werden. Für eine Hofeinfahrt empfiehlt sich eine Tragschicht von 40 Zentimetern, die nach dem Auftragen mit einem Flächenrüttler verdichtet wird. Um den Ablauf des Regenwassers nicht zu verhindern, empfiehlt sich ein seitliches Gefälle von 2,5 %.
Auf die Tragschicht kommt nun das Bettungsmaterial: etwa fünf Zentimeter Sand. Der Sand wird abschließend mit einer Alulatte abgezogen.

Profi-Tipp: Um zu kontrollieren, ob die Höhe gleichmäßig eingehalten wurde, spannt man am besten Schnüre.


Zweiter Arbeitsschritt: Das Pflastern

Beim Pflastern beginnt man am besten an einer Ecke und verlegt die Steine mit einer Fugenbreite von mindestens drei Millimetern. Um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erhalten, sollte man immer Steine aus mindestens drei Paletten gleichzeitig verlegen. Pflasterverlegebeispiele gibt es hier (Link zu den Verlegebeispielen). Sobald ein Teilstück verlegt ist, füllt man die Fugen mit Sand auf. Zum Schluss wird die trockene Pflasterfläche vom Fugenmaterial gereinigt, verdichtet und anschließend noch einmal verfugt.

Profi-Tipp: Werkzeug und Maschinen zur Pflasterverlegung muss man sich nicht eigens anschaffen. Die meisten Baumärkte verleihen sie kostengünstig.


Nachher: Ausblühungen

Unter besonderen Witterungsbedingungen können Ausblühungen auftreten, die technisch nicht vermeidbar sind. Da sie im Laufe der Zeit unter natürlichen Witterungseinflüssen und Beanspruchung wieder verschwinden, stellen sie keinen Mangel des Erzeugnisses dar.

Hinweise für Schierer AQUA-DRAIN

Die Verlegung der Schierer AQUA-DRAIN Pflastersteine erfolgt wie bei Betonsteinen üblich. Unterbau und Untergrund müssen jedoch wasserdurchlässig sein. Der Aufbau der Tragschichten sollte der geplanten Nutzung entsprechen. Für die Fugenverfüllung wird körniges Material ohne Feinstanteile verwendet. Die Schierer AQUA-DRAIN Pflasterfläche wird mit Flächenrüttler (AT 1000) und angebauter Plattengleitvorrichtung oder Gummirollen-Rüttler abgerüttelt.