Firmengeschichte und Chronik

Firmengeschichte der Firmengruppe Ludwig Schierer

1865Herr Josef Winkler, Firmengründer

Geburt des Josef Winkler

1896


Josef Winkler, von Beruf Braumeister, und Frau Maria Winkler, geborene Sturm, pachten in Cham den Gasthof
 „Zum Goldenen Stern“ in der Fuhrmannstraße.

1896

Geburt des Ludwig Schierer senior am 26.12.1896.

1898

Josef Winkler beginnt einen Handel mit Kohlen, Stückkalk, Zement, Ziegeln und Dachziegeln, Transportmittel damals: 
Eisenbahn, dann Pferdefuhrwerk und Schlitten.

1904

Josef Winkler wird Eigentümer des Gasthofes (dieser ist heute noch in Familienbesitz).

1914 - 1918


Ludwig Schierer senior ist Kriegsteilnehmer und gerät in französische Gefangenschaft.

1926Ludwig Schierer heiratet Maria Winkler

Ludwig Schierer senior heiratet die jüngste Tochter Maria der Eheleute Winkler und übernimmt das Handelsunternehmen. Der Gasthof „Zum Goldenen Stern“ wird verpachtet.

1926


Das Handelsunternehmen wird in die Obere Regenstraße verlegt sowie in die Stadellohe.

09.06.1931

Ludwig Schierer junior wird geboren.

1941

Ludwig Schierer senior wird zur Wehrmacht eingezogen, aus der er 1943 wieder entlassen wird. Anschließend muss er eine militärische Ausbildung zum Sprengmeister mitmachen.

1944


Ludwig Schierer senior erhält den Befehl zum Aufbau des Volkssturmes.

23.04.1945


Ludwig Schierer senior erhält von 2 SS-Offizieren den Befehl zur Sprengung der Fleischtorbrücke.
Die Sprengung funktioniert nicht, weil Ludwig Schierer senior Tage vorher, während eines nächtlichen Fliegerangriffes, die elektrischen Zündkapseln entfernte. Ludwig Schierer soll draufhin sofort standrechtlich erschossen werden. Es gelingt ihm jedoch, die beiden SS-Offiziere in die Flucht zu jagen. Die Sprengung dieser wichtigen Fleischtorbrücke wird ohne Blutvergießen verhindert. Dies ist ein großer Vorteil für die Stadt Cham.

1952

Ludwig Schierer junior tritt in den Betrieb ein.

1952

Anschaffung des ersten LKW mit Anhänger.

1955

Ein zweiter LKW mit Anhänger wird gekauft.

1965

Erstes Transportbetonwerk in Cham wird errichtet = eine Sternanlage Fabrikat Arbau.

1967

Umwandlung der Einzelfirma Ludwig Schierer in die Ludwig Schierer KG.

1968

Gründung der Firma Bautrans = Baustoff-Transport GmbH.

1969

Ludwig Schierer senior übergibt das Unternehmen an seine beiden Söhne Ludwig junior und Max.

1970

Zweites Betonwerk in Bad Kötzting. Eine große Fertigungshalle wird gebaut.

1975


Drittes Betonwerk in Roding = ein Betonturm für die automatische Fertigung von Beton.

Eine große Fertigungshalle wird gebaut.

1978

Bau einer LKW-Werkstatt.

1978

Beginn der Fertigung von konstruktiven Fertigteilen in Cham.

1978

Deckenwerk für Elementedecken wird in Betrieb genommen.

1980

Schachtringfertigung und Fertigung von Kanalbauartikeln aus Beton in Roding.

1981

Eröffnung eines Baumarktes mit Baustoffhandel in Nittenau (4. Standort).

1982

Eisenbiegerei mit EVG-Biegeautomaten und Eisenverlegebetrieb wird in Betrieb genommen.

1982

Bernhard Schierer leistet bis einschließlich Oktober 1983 in Daun (Eifel)
 und am Hohenbogen-Turm seinen Wehrdienst ab.

1983

Vollautomatische Steinefertigung läuft an.

1990

Bernhard Schierer beendet das Studium an der Technischen Universität in München als Diplom-Ingenieur Univ. und als Sicherheitsingenieur. Er übernimmt eine Tätigkeit bei der Deutschen Genossenschaftsbank in München in der Kreditabteilung.

1991


Bau eines neuen Büros in der Adolph-Kolping-Straße 2. Schlosserei nimmt die Arbeit auf.

Aufnahme des Kantinenbetriebes.

1992

Eröffnung des Baumarktes und des Baustoffhandels in Viechtach (5. Standort). Installation der vollautomatischen Umlaufanlage in der Deckenfertigung.

1992

Installation der vollautomatischen Umlaufanlage Fabrikat Progress in der Deckenfertigung.

1993


Per 01. Januar 1993 Betriebsaufspaltung in die Betriebsgesellschaften Ludwig Schierer GmbH

und Max Schierer GmbH. Unterzeichnung der notariellen Verträge am 31.12.1992.

1993


Dipl.-Ing. Univ. Bernhard Schierer tritt in die Firma Ludwig Schierer GmbH ein.

Er wird mit sofortiger Wirkung mit allen 
Vollmachten ausgestattet

und ist alleinvertretungsberechtigt, auch im finanziellen Bereich.

1993

Inbetriebnahme der Doppelwand-Kellerfertigung, Fabrikat Progress.

1994


Aufnahme der Feinblechbearbeitung und Lackiererei in Bad Kötzting

durch die Firma Ludwig Schierer Flexible Fertigungstechnik GmbH

1995


Zertifizierung nach DIN ISO 9000 ff der Firma Ludwig Schierer Flexible Fertigungstechnik GmbH. Zertifizierung nach DIN ISO 9000 der Beton- und Mörtelwerke der Ludwig Schierer GmbH in Cham, Bad Kötzting und Roding. Installation und Inbetriebnahme der Progress Richt- und Schneideanlage mit Doppelbiegekopf im Baustahlbiegebetrieb. Gründung der Firma Baustoffprüflabor Cham GmbH.

1996


Eröffnung des Baumarktes Baufuchs Ludwig Schierer und des Biologischen Bauzentrums Bad Kötzting.

1997


Erweiterung des Tätigkeitsbereiches der Firma Ludwig Schierer GmbH um Baustoffhandel, Innenausbauartikel und Tiefbauartikel.

1997-2012


Die Liquidität der Firma wird erhalten.

 Aufstockung und Erneuerung des Fuhrparks mit Sattelzugmaschinen mit automatischem Getriebe, Innenlader-Auflieger für den Transport von Betonfertigteilen, Doppelwandelementen und Filigrandecken.

 Stetige Modernisierung und Neuanschaffung von Maschinen und Anlagen, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen, z. B. Magnet-Abhebekran, Schweizer Fabrikat, zur Bewältigung von Stabstahl bis zu einer Länge von 18 m

. Die ständige Wettbewerbsfähigkeit und die Zukunft der Unternehmensgruppe ist gewährleistet.